BAUERNKRIEG  DIE REVOLUTION DES KLEINEN MANNES
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© Arbeitsgemeinschaft der deutschen Bauernkriegsmuseen 2020
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Heimat- und Bauernkriegsmuseum

BLAUE ENTE

Leipheim

Die   erste   Schlacht   des   Bauernkrieges   wurde   am   5.   April    1525   westlich von   Leipheim   ausgetragen.   Ein   1995   vor   Ort   errichtetes   Denkmal erinnert   an   das   Ereignis.   Bereits   1994   wurden   bei   der   spektakulären Entdeckung   des   bisher   deutschlandweit   einzigen   Massengrabes   der Bauernkriegszeit    am    Leipheimer    Stadtrand    die    Gebeine    von    26 getöteten Bauern geborgen. Leipheims   Pfarrer   Jakob   Wehe   führte   bereits   1525   die   Reformation ein   -   etwa   400   Jahre   lang   blieb   die   Stadt   rein   evangelisch.   Diese   in Bayern   ungewöhnliche   Diaspora   zeigt   sich   bis   heute   in   Architektur und Kultur Leipheims. Das   ehemalige   Gasthaus   Blaue   Ente   wurde   in   achtjähriger   Arbeit   vom Historischen      Arbeitskreis      renoviert      und      zum      Heimat-      und Bauernkriegsmuseum   umgebaut.   Es   gehört   zum   denkmalgeschützten und mehrfach ausgezeichneten Ensemble Schlosshof Leipheim. Die   Ausstellungsabteilung   Bauernkrieg   zeigt   Ursachen   und   Folgen   des Bauernkrieges     in     und     für     Leipheim,     der     die     Stadtgeschichte maßgeblich   prägte.   Schwerpunkte   sind   dabei   die   Unternehmungen und   die   Niederlage   des   Leipheimer   Haufens   sowie   die   Zwölf   Artikel   die    erste    Formulierung    von    Grundrechten    in    Deutschland.    Den Schlussakzent setzt das teilrekonstruierte Leipheimer Massengrab. Zur Website des Museums (Kontakt, Öffnungszeiten, Preise) >>
Hinweis Heimat- und Bauernmuseum "Blaue Ente" Leipheim Exponat: Schädel gefallener Bauern um Leipheim Ausstellungsbereich